„Der Advent 2009 brachte für die
EVN Abfallverwertung und ihre Mitarbeiter etwas besonders aufregendes:
das 1.Müllfeuer in der neu errichteten Linie 3 der thermischen
Abfallverwertungsanlage“, erklärt Werksleiter DI Gernot
Alfons die Hochspannung in den Gesichtern der Mitarbeiter und Inbetriebsetzer. „Es
ist so wie beim ersten Anheizen eines neu gebauten Kachelofens zu
Hause, da ist man auch gespannt, ob´s wirklich funktioniert.
Wir haben mit einer Breite von 11 Metern einen der größten
Verbrennungsroste, die es gibt, schließlich werden 225.000
Tonnen Müll pro Jahr darauf verbrannt.“ Beim 1.Müllfeuer
gelangt zum ersten Mal Müll in den Müllaufgabetrichter
und auf den Rost und man sieht, ob die Abfälle sich auf der
ganzen Rostbreite richtig verteilen, ob eine gleichmäßige
und ausreichend hohe Temperatur erreicht wird und der Ausbrand gut
ist und natürlich auch, ob die Rauchgasreinigungsanlage gut
funktioniert. Dabei geht es um die Abscheidung der Schadstoffe und
die Einhaltung aller Emissionsgrenzwerte. |