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Logistik

Eine der Besonderheiten der Anlage ist ihr Logistikkonzept, das die Anlieferung der Abfälle zu 90% per Bahn beinhaltet. Dieses Ziel wurde bereits im ersten Betriebsjahr erreicht. Nur 10% der gesamten behandelten Abfallmenge wird mit LKWs angeliefert. Dies bedeutet eine Einsparung der Fahrten von ca. 28.000 LKWs pro Jahr und damit einen beachtlichen ökologischen Effekt.

Weiters können mit den bei der thermischen Abfallverwertungsanlage der EVN verfügbaren verschiedenartigen Entladesystemen alle am Markt üblichen Entladevarianten im Abfallbereich bedient werden. Dies ist zum einen die Entladung von Müllsammelfahrzeugen aus der Umgebung in der LKW-Entladehalle, zum anderen die Entladung der eigens von der EVN Abfallverwertung NÖ entwickelten, mit der automatischen Kranbahn entladbaren ACTS-Container mit Iso-Ecken und schließlich die mit den EVN-Spezial LKWs von der Bahn abzuhebenden ACTS-Containern der NÖ BAWU. Das eigens für diese Container und den Antransport des niederösterreichischen Hausrest- und Sperrmülls mit der NÖ BAWU entwickelte Logistikkonzept ist im ersten Betriebsjahr der Anlage problemlos in Betrieb gegangen.

Auch die Reststoffe aus der Müllverbrennung werden nahezu zur Gänze per Bahn abtransportiert. Die gesamte Menge der Schlacken und Kesselaschen, mengenmäßig der größte Anteil an Reststoffen, wird per Bahn abtransportiert. Ebenso wird ein Teil der Filteraschen aus der Rauchgasreinigungsanlage per Bahn abtransportiert. Lediglich der Filterkuchen und der in der Bauindustrie weiterverwendete Gips verlässt die Anlage in Spezial-LKWs.