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AVN wird zu
EVN Abfallverwertung NÖ

Im Jahr 1994 wurde die AVN als gemeinsame Tochtergesellschaft von Land NÖ und EVN zur Lösung des Deponieproblems gegründet. Mit ökologischem Weitblick beschloss das Land NÖ damals bereits viele Jahre vor dem Inkrafttreten der gesamtösterreichischen Deponieverordnung, der umweltschädlichen Deponierung von Abfällen ein Ende zu bereiten.

Die thermische Behandlung von Hausrest-, Sperr- und Gewerbemüll verbunden mit der Gewinnung von Strom und Fernwärme und einer ökologischen Transportlogistik per Bahn war die Lösung der AVN. Im Jahr 1999 ging die AVN zu 100% ins Eigentum der EVN über. Seit dem Jahr 2004 verwertet die AVN nun mehr als 300.000 t Müll pro Jahr. Mit der Erweiterung der Anlage um eine dritte Linie wurde im Juli 2007 begonnen. Anfang 2010 wird der Ausbau von einer Leistung von derzeit 120 MW auf 210 MW fertig gestellt sein und insgesamt rund 500.000 t Müll pro Jahr verwerten. Durch die aus dem Müll gewonnene Energie können im Kraftwerk Dürnrohr in Zukunft 100.000 Tonnen Kohle und 10 Millionen m3 Gas pro Jahr eingespart werden.

Um die Einheit dieses ökologisch wegweisenden Energieverbundes von Müllverbrennungsanlage und Kraftwerk auch nach außen hin deutlich sichtbar zu dokumentieren und die thermische Abfallverwertungsanlage in die Gesamtheit der EVN Anlagen am Standort Zwentendorf einzufügen, wurde der Firmenname am 16. Juni 2009 von AVN auf EVN Abfallverwertung Niederösterreich GmbH geändert.