Abwasserbeseitigungsanlagen der EVN Abfallverwertung NÖ

Abwasserbeseitigungsanlagen der EVN Abfallverwertung NÖ

sorgen für den Schutz unserer Gewässer.

Geschichte

Die Geschichte der Abwasserentsorgung geht bis auf die Zeit der Römer zurück. Ausgrabungen zeigen perfekte Abwasserkanäle bzw. Schächte bzw. die Wiederverwendung von Reststoffen als Dünger. Im Mittelalter ging das Wissen um die Entsorgung des Abwassers verloren. Erst durch verheerende Krankheiten wie z.B. Typhus oder Cholera wurde der Siedlungshygiene mehr Beachtung geschenkt. Im 19. Jahrhundert forderten Ärzte, Städteplaner und Architekten im Zuge der Kloakenreform eine kontrollierte Abfuhr von Abwasser.  Dank dieser Maßnahmen zur Siedlungshygiene hat sich die Lebenserwartung von 40 auf 80 Jahre in etwa verdoppelt.

In den 1960er Jahren verlagerte sich das Abwasserproblem von Siedlungsabwässern hin Richtung Industrie. Konzentrierte Einleitung von vor allem phosphathaltigem Abwasser führte zu Überdüngung und starker Verschmutzung der Gewässer. In den 1970er Jahren machte dann der Bau und Betrieb von zentralen Abwasserreinigungsanlagen (Kläranlagen) Fortschritte und führte zu dem heutigen Stand der Technik üblichen 90%igen Anschlussgrad.


Die Reinhaltung der Gewässer hat einen hohen Stellenwert

Wasser ist von außerordentlicher Bedeutung für den Menschen und dessen soziale und wirtschaftliche Entwicklung.

Abwasserreinigungsanlagen leisten einen elementaren Beitrag zum Gewässerschutz. Sie können ihren Zweck aber nur dann erfüllen, wenn sie auch ordnungsgemäß gewartet und betrieben werden. Es ist daher gesetzlich festgelegt, dass Kläranlagen von ausgebildetem Personal betrieben werden müssen.

Eine der Aufgaben der Abfallverwertung NÖ GmbH ist es, die Ressource Wasser zukünftigen Generationen durch Maßnahmen zur Abwasserreinigung und damit der Gewässerreinhaltung nachhaltig zu sichern.